Schadstoffanalyse & Baustoffanalyse

Bau- und Rückbaumaterialien rechtssicher einstufen, bevor sie auf die Deponie oder in die Wiederverwertung gehen. Wir entnehmen Proben vor Ort nach LAGA PN 98 und liefern einen prüffähigen Bericht für Deponien, Entsorger und Behörden.

Rechtssichere Schadstoffanalyse für Bau- und Rückbaumaterialien

Als zertifizierter Berliner Familienbetrieb unterstützen wir private Bauherren und professionelle Betriebe bei der rechtssicheren Einstufung von Bau- und Rückbaumaterialien. Wir entnehmen Proben direkt vor Ort, führen LAGA PN 98-konforme Schadstoff- und Baustoffanalysen durch und liefern klare, verständliche Berichte mit eindeutiger Zuordnung für Entsorgung oder Wiederverwendung. Aktiv in Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.

Vor-Ort-Probenahme nach LAGA PN 98

Sachkundige Probenahme durch APS, keine Eigenproben des Kunden. Vollständiges Probenahmeprotokoll inklusive.

Laboranalyse von Bau- & Rückbaumaterialien

Analyse auf relevante Parameter wie Asbest, PAK, HBCD, WHO-Fasern, Schwermetalle und organische Schadstoffe.

Bewertung & Zuordnung nach DepV/EBV/LAGA M20

Prüffähiger Bericht mit Messergebnissen, Grenzwertvergleich und klarer Empfehlung für Entsorgungs- oder Verwertungsweg.

Beratung für Rückbau, Entsorgung & Sanierung

Praktische Handlungsempfehlungen zu Schutzmaßnahmen, richtiger Trennung und wirtschaftlichen Entsorgungsstrategien für Ihr Projekt.

Schadstoffanalyse

Darum lohnt sich die Analyse mit APS

Fragen und Antworten zur Schadstoffanalyse

Bei einer Schadstoff- und Baustoffanalyse werden Bau- oder Rückbaumaterialien (z. B. Dachpappe, Putz, Estrich, Dämmungen, Bauschutt) auf relevante Schadstoffe untersucht. Ziel ist eine rechtssichere Einstufung, bevor Material recycelt, deponiert oder thermisch verwertet wird. Gerade vor Abriss, Sanierung oder Entkernung verlangen Deponien und Entsorger eine eindeutige Deklaration, häufig mit Bezug auf DepV, EBV oder LAGA M20. Unsere Analysen liefern Ihnen genau diese Grundlage, inklusive Probenahmeprotokoll, Messergebnissen und klarer Empfehlung für den Entsorgungs- oder Verwertungsweg.

Wir konzentrieren uns auf Baustoffe und Rückbaumaterialien, keine Wasser-, Blut- oder Lebensmittelproben.

Typische Materialien sind

  • Dachpappe/Bitumen (PAK/Teer)
  • Mineralwolle/KMF
  • EPS/XPS-Dämmungen (HBCD)
  • alte Fußboden- und Fliesenkleber
  • Spachtelmassen
  • Putz
  • Estrich sowie Bauschutt aus Ziegel und Beton.

Zusätzlich prüfen wir asbestverdächtige Baustoffe wie

  • Platten
  • Putze oder
  • Dichtmassen.

Für jedes Material legen wir die relevanten Parameter fest, damit Sie am Ende eine eindeutige Zuordnung für Entsorgung oder Wiederverwertung haben.

Zuerst klären wir telefonisch oder per Mail, für welches Bauvorhaben Sie die Analyse benötigen und welche Regelwerke anzuwenden sind (z. B. DepV, EBV, LAGA M20). Anschließend kommen unsere sachkundigen Probenehmer zu Ihnen und entnehmen repräsentative Proben nach LAGA PN 98. Eigenproben des Kunden werden nicht verwendet. Danach erstellen wir ein Probenahmeprotokoll, lassen die Proben im Labor auf vereinbarte Parameter untersuchen und bewerten die Ergebnisse. Abschließend erhalten Sie einen Bericht mit Messergebnissen, Grenzwertvergleich und klaren Handlungsempfehlungen, den Sie direkt bei Deponie oder Entsorger vorlegen können.
Die Probenahme ist entscheidend für die Aussagekraft und Rechtssicherheit der Analyse. Falsch entnommene Proben können gesundheitsgefährdend sein, zu unzutreffenden Ergebnissen, Fehldeklarationen und späteren Diskussionen mit Deponien oder Behörden führen. Unsere geschulten Probenehmer verfügen über Sachkunde nach LAGA PN 98 und kennen die zulässigen Verfahren für Stich- und Mischproben. Sie dokumentieren Entnahmepunkte, Mengen und Vorgehen im Probenahmeprotokoll. So ist jederzeit nachvollziehbar, wie das Analyseergebnis zustande gekommen ist. Ein wichtiger Punkt, wenn später Rückfragen entstehen oder der Bericht behördlich geprüft wird.

Wir führen Schadstoff- und Baustoffanalysen in Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern durch. Unsere Teams kommen direkt auf Ihre Baustelle, entnehmen Proben vor Ort und koordinieren den weiteren Ablauf mit dem Labor. Durch diese regionale Fokussierung sind wir schnell verfügbar und kennen die Anforderungen der örtlichen Deponien und Entsorgungsunternehmen sehr genau.

Davon profitieren sowohl private Bauherren mit Einzelprojekten als auch professionelle Entscheider aus Wohnungswirtschaft, Architektur, Industrie und öffentlicher Hand.

Die APS Group GmbH verfügt über folgende Qualifikationen und Regelwerks-Schulungen:

  • TRGS 519 – Arbeiten mit Asbest
  • TRGS 521 – Arbeiten mit künstlichen Mineralfasern (KMF)
  • TRGS 524 – Schutzmaßnahmen bei kontaminierten Bereichen
  • TRGS 529 – Umgang mit Gefahrstoffen in Reinigungsarbeiten
  • TRGS 551 – Arbeiten mit krebserzeugenden Stoffen
  • ZTV-SA 97 & MVAS 1999 – Baustellensicherung gemäß ZTV-SA 97 und MVAS 1999
  • LAGA PN 98 – Sachkunde zur Probenahme von Abfall
  • TRGS 524 Anlage 2B – Arbeiten in kontaminierten Bereichen (ehemals BGR 128)

Weitere Infos über unsere Zertifizierungen und Arbeitsweisen erfahren Sie hier.

So läuft Ihre Schadstoffanalyse mit APS

Mit APS erhalten Sie Ihre Schadstoff- und Baustoffanalyse in klar strukturierten Schritten: Sie schildern Bauvorhaben und Materialien, wir planen Probenahme und Parameter, entnehmen Proben vor Ort, lassen analysieren und liefern einen prüffähigen Bericht, den Sie direkt Deponien, Entsorgern oder Behörden vorlegen können.

Schadstoffsanierung am Oberstufenzentrum Berlin-Kreuzberg
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Bequem online anfragen​

Nennen Sie Objektadresse, Bauvorhaben, betroffene Materialien, Umfang des Rückbaus und gewünschten Zeitrahmen.
02

Bestpreis-Angebot erhalten

Wir prüfen Ihren Bedarf, legen Probenumfang und Parameter fest und senden ein transparentes Angebot für Probenahme, Laboranalyse und Bericht.

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Ablauf & Details

Wir kommen zur Probenahme, lassen im Labor untersuchen und übergeben Ihnen Bericht und Probenahmeprotokoll mit klaren Empfehlungen.

Dachpappe/Bitumen

Wir prüfen auf PAK/Teer und ordnen die Fraktion so zu, dass Deponie oder thermische Behandlung eindeutig entscheiden können. Sie erhalten eine klare Empfehlung, wie die Abdichtung zu verpacken und zu entsorgen ist.

Mineralwolle/KMF

Bewertung inkl. WHO-Fasern: Wir untersuchen das Material, schätzen Gefahrenpotentiale ein und welche Schutz- und Entsorgungswege gelten.

Styropor (EPS/XPS)

Fokus: HBCD. Wir zeigen, ob die Dämmung als HBCD-haltig zu deklarieren ist und welche Annahmestellen in Frage kommen. Praktisch für Sanierungen im Bestand und für Dachflächen.

Fußboden-/Fliesenkleber

PAK- und ggf. Asbest-Checks für alte Kleber und Spachtelmassen. Am Ende wissen Sie, ob die Schichten separat auszubauen sind und welche Container/Big-Bags für den Abtransport geeignet sind.

Bauschutt/Ziegel/Beton

Screening auf relevante Schwermetalle/Organika; Beurteilung nach DepV/EBV/LAGA M20 je Ziel (z. B. Deponieklasse oder Eignung als Ersatzbaustoff). Sie erhalten das Ergebnis inkl. eindeutiger Zuordnungstabelle.

Asbesthaltige Baustoffe

Sichere Identifikation von Asbest in Platten, Spachtel, Putzen oder Dichtungen. Sie erfahren von uns, worauf bei Ausbau, Schwarzbereich und Entsorgung zu achten ist.

Qualifikationen

Zertifizierte Sicherheit für Ihr Projekt

Arbeiten mit Asbest. Berechtigt uns zur Durchführung von Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten an asbesthaltigen Materialien.

Arbeiten mit künstlichen Mineralfasern (KMF). Erlaubt uns, Arbeiten mit Materialien wie Mineralwolle oder Glasfaser durchzuführen, einschließlich deren Entfernung und Entsorgung.

Schutzmaßnahmen bei kontaminierten Bereichen. Ermöglicht uns Arbeiten in kontaminierten Bereichen wie Schadstoffsanierungen oder Rückbauten in belasteten Umgebungen.

Umgang mit Gefahrstoffen in Reinigungsarbeiten. Qualifiziert uns für Arbeiten, bei denen Gefahrstoffe wie Chemikalien oder belastete Substanzen bei der Reinigung eine Rolle spielen.

Arbeiten mit krebserzeugenden Stoffen. Berechtigt uns, Tätigkeiten durchzuführen, bei denen krebserzeugende Stoffe wie Teer oder Bitumen eine Rolle spielen.

Baustellensicherung gemäß ZTV-SA 97 und MVAS 1999. Befähigt uns zur Sicherung von Baustellen und zur Einhaltung aller erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen im Arbeitsbereich.

Sachkunde zur Probenahme von Abfall. Befähigt uns, Abfallproben fachgerecht zu entnehmen und auszuwerten. So stellen wir sicher, dass jede Materialcharge korrekt klassifiziert wird, bevor sie transportiert, recycelt oder deponiert wird.

Arbeiten in kontaminierten Bereichen (ehemals BGR 128). Erlaubt uns, Erd- und Rückbauarbeiten in Böden oder Bauwerken mit Schadstoffbelastung sicher durchzuführen. 

APS-Group im Überblick

Mit Erfahrung, zertifizierter Arbeitsweise und eigenem Maschinenpark wickelt die APS Group GmbH Abriss- und Sanierungsprojekte in Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern ab. In unserer aktuellen Broschüre sehen Sie, wie wir Projekte jeder Größenordnung planen und umsetzen, von der Entkernung über den Rückbau bis zur schadstofffreien Übergabe Ihres Grundstücks.

Schadstoff-Projekte aus der Praxis

Jedes dieser Projekte hat mit einer Schadstoffanalyse begonnen. So sahen die Folgemaßnahmen konkret aus:

Schadstoffsanierung am Oberstufenzentrum Berlin-Kreuzberg
Fallstudie 1
  • Auftrag: Rückbau von 750 Fenstern mit asbesthaltiger Mineralwolle.
  • Herausforderung: Arbeiten mussten innerhalb der Sommerferien abgeschlossen sein.
  • Lösung: Drei parallel betriebene Schwarzbereiche, Zwei-Schicht-Modell, lückenlose Labor-Freigabe. Der Unterricht startete pünktlich am ersten Schultag.
Rückbau von 63 Garagen für die Stadt Ludwigsfelde
Fallstudie 2
  • Auftrag: Entfernen von Sauerkrautplatten, Asbest-Dächern und Dachpappe an 63 Garagen.
  • Ergebnis: Schadstoffausbau in Handarbeit, anschließend maschineller Abriss. Projekt fertig in fünf Werktagen.
Schadstoffsanierung für die ZF Friedrichshafen AG
Fallstudie 3
  • Auftrag: Rückbau eines einsturzgefährdeten, asbestbelasteten Schornsteins.
  • Maßnahme: Präziser Demontage-Plan in Absprache mit Behörden, kontrollierter Rückbau, sichere Entsorgung. Gefahr beseitigt.

Weitere Projekte – vom asbesthaltigen Dach einer Industriehalle in Wildau bis zur Komplett­sanierung eines Mehrfamilien­hauses – finden Sie im Referenzarchiv.