Abrisskosten-Rechner: Was kostet Ihr Hausabriss?

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(bei Mehrfamilienhaus: Wohnfläche)
(z. B. Asbest-Dach, alter Bodenkleber)?

Mit unserem Abrisskosten-Rechner erhalten Sie sofort eine erste Schätzung, was der Abriss Ihres Hauses, Bungalows, Mehrfamilienhauses, Ihrer Scheune oder Garage kosten kann. Sie geben sieben Angaben ein, vom Objekttyp über die Grundfläche bis zur Schadstofflage, und erhalten sofort eine realistische Preisspanne. Die Werte stammen aus echten Projekten der APS Group GmbH in Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.

Abrisskosten auf einen Blick:

Wie funktioniert der Abrisskosten-Rechner?

Der Rechner verbindet die Grundfläche Ihres Objekts mit einem Quadratmeter-Satz je Gebäudetyp und rechnet die wichtigsten Kostentreiber als Zuschläge dazu: Keller, Bauweise, Schadstoffverdacht und Zufahrt. Aus diesen Angaben entsteht eine Preisspanne netto. Die hinterlegten Werte basieren auf realen Abrissprojekten, nicht auf pauschalen Faustformeln.

Welche Angaben brauche ich für die Berechnung?

Sie brauchen nur sechs Angaben, die Sie ohne Gutachten kennen: den Objekttyp, die ungefähre Grundfläche in Quadratmetern, ob ein Keller vorhanden ist, die Bauweise (Massivbau, Mischbau oder Leichtbau), einen möglichen Schadstoffverdacht und die Zufahrt für Maschinen. Mehr ist für eine erste Schätzung nicht nötig.

Wie genau ist der Abrisskosten-Rechner?

Ein Online-Rechner liefert eine grobe Orientierung, kein Angebot. Er kann drei entscheidende Dinge nicht sehen: die genaue Schadstoffmenge im verbauten Material, die tatsächlichen Entsorgungsmengen und Logistik-Eigenheiten wie eine enge Hofdurchfahrt. Genau diese Punkte verschieben den Preis am stärksten. Deshalb endet jede seriöse Kalkulation mit einer Vor-Ort-Begehung, bei der wir die Mengen direkt aufnehmen.

Was kostet ein Hausabriss? Preisspannen nach Objekttyp

Die folgende Übersicht zeigt typische Spannen netto. Sie hängen von Größe, Keller, Bauweise und Schadstofflage ab. Eine ausführliche Erklärung der Kostenfaktoren mit Beispielrechnungen finden Sie im Ratgeber Hausabriss Kosten 2026.

Objekttyp Preisspanne (netto) Kosten im Detail
Einfamilienhaus (ca. 100 m²) 25.000 bis 60.000 Euro Abrisskosten Einfamilienhaus
Doppelhaushälfte oder Reihenhaus 25.000 bis 40.000 Euro Hausabriss Kosten
Bungalow 17.500 bis 35.000 Euro Abrisskosten Bungalow
Mehrfamilienhaus (4 Parteien, ca. 400 m²) 90.000 bis 130.000 Euro Mehrfamilienhaus-Abriss
Garage (Massivbau) 6.000 bis 15.000 Euro Garage abreißen: Kosten
Scheune 5.000 bis 30.000 Euro Scheune abreißen: Kosten

Wie werden Abrisskosten berechnet?

In der Praxis wird auf drei Arten kalkuliert. Nach Quadratmeter Grundfläche (am häufigsten bei Privatkunden), nach Kubikmeter umbautem Raum (üblich bei Planungsbüros und der öffentlichen Hand) oder als Pauschale. Der Quadratmeter-Wert liegt grob bei 80 bis 200 Euro pro Quadratmeter Grundfläche, schwankt aber stark, sobald Keller oder Schadstoffe ins Spiel kommen.

Faustformel Abrisskosten: Womit Sie grob rechnen können

Die Faustformel für Abrisskosten ist eine schnelle Pauschalrechnung, mit der Sie Ihr Budget grob einordnen, bevor ein konkretes Angebot vorliegt. Sie ersetzt keine echte Kalkulation, weil sie Keller, Schadstoffe und Zugänglichkeit ausklammert, aber sie zeigt Ihnen, ob ein Abrissvorhaben überhaupt in Ihrem finanziellen Rahmen liegt. Es gibt drei gängige Faustformeln für Abrisskosten: pro Quadratmeter, pro Kubikmeter und als Anteil der Neubaukosten. Unser Rechner oben verfeinert diese Faustformeln, indem er Keller, Bauweise und Schadstoffe als Zuschläge mitrechnet.

Abrisskosten pro Quadratmeter (€/m²)

Die bekannteste Faustformel rechnet pro Quadratmeter Grundfläche. Für den reinen Abbruch samt Entsorgung sind 2026 etwa 80 bis 200 Euro pro Quadratmeter realistisch. Wichtig: Eine Entkernung, also der vorherige Rückbau von Innenausbau, Fenstern, Türen und Bodenbelägen, ist in diesem Quadratmeter-Wert nicht enthalten und kommt hinzu. Sie lässt sich nur über ein Leistungsverzeichnis oder eine Besichtigung kalkulieren, weil Umfang und Menge den Ausschlag geben. Inklusive Entkernung, Baustelleneinrichtung und Logistik liegt ein nicht unterkellertes 100 m² Einfamilienhaus deshalb eher bei 25.000 bis 35.000 Euro netto und nicht bei den rechnerischen 8.000 bis 20.000 Euro der reinen Quadratmeter-Formel.

Abrisskosten pro Kubikmeter umbauter Raum (€/m³)

Genauer als der Quadratmeter-Wert ist die Rechnung pro Kubikmeter umbautem Raum, weil sie die Höhe des Gebäudes mitzählt. Diese Faustformel nutzen vor allem Planungsbüros und die öffentliche Hand auf Basis von Leistungsverzeichnissen. Für Privatkunden ist sie selten praktikabel, weil der umbaute Raum meist nicht vorliegt. Als grobe Orientierung liegen die Werte je nach Bauweise im niedrigen zweistelligen Euro-Bereich pro Kubikmeter.

30 Prozent der Neubaukosten: taugt diese Faustformel?

Eine verbreitete Faustformel setzt die Abrisskosten bei rund einem Drittel der Neubaukosten an. Als ganz grobe Hausnummer ist das brauchbar, in der Praxis aber unzuverlässig, weil Abriss- und Neubaukosten von völlig verschiedenen Faktoren abhängen. Ein schadstoffbelastetes Altgebäude kann diese Marke deutlich sprengen.

Warum jede Faustformel bei Keller und Schadstoffen an Ihre Grenzen kommt

Sobald ein Keller, Asbest oder eine enge Zufahrt ins Spiel kommt, verliert jede Faustformel ihre Aussagekraft. Ein einziger nicht eingeplanter Schadstoff verschiebt den Preis schnell um mehrere Tausend Euro. Deshalb gibt Ihnen unser Abrisskosten-Rechner eine Spanne statt eines Punktwerts, und ein belastbarer Festpreis entsteht erst nach der kostenlosen Vor-Ort-Begehung.

Welche Faktoren beeinflussen den Abrisspreis?

Vier Faktoren entscheiden, ob Ihr Projekt im unteren, mittleren oder oberen Bereich der Spanne landet. Sie tauchen alle als Eingabefelder im Rechner auf.

Größe und Keller

Je größer die Grundfläche, desto mehr Bauschutt fällt an und desto mehr Container und Maschinenstunden braucht es. Ein Keller erhöht die Bauschutt-Menge zusätzlich, weil Kellerwände und Bodenplatte mit zurückgebaut werden. Die Mehrkosten für einen Keller liegen typischerweise bei 5.000 bis 8.500 Euro netto.

Schadstoffe

Gebäude mit Baujahr bis etwa 1990 enthalten häufig Asbest, KMF (künstliche Mineralfasern) oder PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe), etwa in Asbestzement-Dächern, Rohrisolierungen oder teerhaltigen Abdichtungen. Die fachgerechte Sanierung nach TRGS 519 erhöht die Kosten um 10 bis 40 Prozent. Was wirklich verbaut ist, zeigt erst eine Schadstoffanalyse.

Bauweise und Zufahrt

Ein Massivbau aus Stein und Beton ist aufwendiger zurückzubauen als ein Leichtbau aus Holz oder ein Fertighaus, das sich oft demontieren lässt. Auch die Zufahrt zählt: Kommen Bagger und LKW direkt ans Objekt, arbeiten wir effizienter und günstiger. Eine enge Hofdurchfahrt zwingt zu kleineren Maschinen und mehr Handarbeit, was den Preis treibt.

Brauche ich für den Abriss eine Genehmigung?

Das hängt vom Objekt und vom Bundesland ab. Viele Abbrüche sind genehmigungsfrei, müssen aber als Abbruchanzeige bei der Bauaufsicht gemeldet werden. Die Details und die Unterschiede zwischen den Bundesländern erklärt der Ratgeber Abrissgenehmigung 2026. Bei der APS Group übernehmen wir die Anzeige für unsere Kunden in der Regel mit.

In welchen Regionen rechnet der Kostenrechner?

Die APS Group GmbH ist in Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern tätig. Wir gleichen regionale Preisunterschiede aus, weil wir mit überregionalen Entsorgern und Logistikern arbeiten. Der Rechner gibt Ihnen in jeder dieser Regionen denselben Orientierungswert, ohne Aufschlag durch Subunternehmer-Ketten.

So geht es nach der Schätzung weiter

Die Preisspanne aus dem Rechner ist Ihr Ausgangspunkt. Für ein verbindliches Angebot kommen wir kostenlos zu Ihnen, nehmen die Mengen vor Ort mit Software auf dem Tablet auf und liefern Ihnen am gleichen oder am Folgetag ein konkretes Angebot. So vermeiden Sie Nachträge, die bei reinen Online- oder Pauschalangeboten fast immer entstehen. Was bei einem Abriss alles dazugehört, vom Rückbau über die Entsorgung bis zur Verfüllung, sehen Sie auf unserer Seite zu Abbruch und Abriss.

Häufige Fragen zum Abrisskosten-Rechner

Ja, eine grobe Orientierung ist online möglich. Unser Abrisskosten-Rechner schätzt aus sechs Angaben eine Preisspanne. Für ein konkretes Angebot braucht es allerdings eine Vor-Ort-Begehung, weil Schadstoffmenge, Entsorgungsmengen und Logistik sich online nicht erfassen lassen.

Ein 100 m² Einfamilienhaus ohne Keller und ohne Schadstoffe liegt 2026 bei rund 25.000 bis 35.000 Euro netto. Mit Keller kommen 5.000 bis 8.500 Euro hinzu, mit Schadstoffen 10 bis 40 Prozent Aufpreis.

Die gängigste Faustformel rechnet mit 80 bis 200 Euro pro Quadratmeter Grundfläche für den reinen Abbruch. Keller, Schadstoffe und Zugänglichkeit sind darin nicht enthalten. Auch eine Entkernung, also der Rückbau von Innenausbau, Fenstern, Türen und Bodenbelägen, steckt nicht in diesem Wert und lässt sich nur über ein Leistungsverzeichnis oder eine Besichtigung kalkulieren, weil Umfang und Menge entscheiden. Inklusive dieser Posten liegt ein 100 m² Einfamilienhaus eher bei 25.000 bis 35.000 Euro netto.

Der Rechner trifft den typischen Korridor gut, ist aber bewusst eine Spanne und kein Festpreis. Die drei größten Unbekannten, also Schadstoffmenge, Entsorgungsmengen und Zugänglichkeit, klären wir erst bei der kostenlosen Begehung.

Objekttyp, ungefähre Grundfläche in Quadratmetern, Keller ja oder nein, Bauweise, Schadstoffverdacht und Zufahrt für Maschinen. Alles Angaben, die Sie ohne Gutachten kennen.

Alle Werte sind Nettopreise. Die Mehrwertsteuer kommt je nach Auftragskonstellation hinzu.
Ja. Sowohl der Rechner als auch die anschließende Vor-Ort-Begehung sind für Sie kostenlos und unverbindlich.